Bringt einseitige Meditation „schräge“ Menschen hervor?

Vor 5 Jahren habe ich mir ein Meditations-Kissen gekauft.

Seitdem meditiere ich ab und an morgens. So wie ich Meditation kennengelernt habe.

Ich sitze einfach da. Denke möglichst wenig. Lasse die Gedanken, die aufkommen, vorbeiziehen.

meditierende
So habe ich Meditation kennen gelernt: Friede, Freude, Eierkuchen.

Heute ist mir klargeworden, dass das nicht alles sein kann, was Meditation zu bieten hat.

Die Welt um uns und in uns ist nicht nur friedlich.
Warum also soll Meditation ständig so friedlich und im Sitzen stattfinden?

Womöglich flüchtet man sich nur allzugern in die Friede-Freude-Eierkuchen-Welt.

Einseitige Meditation

Ich habe nicht nur Frieden in mir, sondern noch ganz viel mehr. Musik, Wildheit, Schatten, Animalisches. Alle möglichen schöne und unschöne Gefühle.

Wenn Meditieren so wertvoll ist, wie ich glaube, dann will ich auch an diesen Orten meditieren. Zumindest als Option.

Auf dem Fußball-Feld. Beim Sprung ins kalte Wasser. Beim Sex. Beim Klavierspielen.

Was heißt Meditieren?

  • wahrnehmen was ist
  • nicht identifiziert sein
  • loslassen und nicht bewerten

 

Ich will voll da sein. Mit allem, was mich ausmacht. Mit Licht und Schatten.

Und ich glaube, dass die meisten Meditierenden zu einseitig meditieren.

 

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