Ungerechtigkeit annehmen oder gar lieben?

Ein Fuchs jagt einen Hasen.

Der Hase schlägt einen Bogen nach dem anderen.

Er entwischt dem Fuchs immer wieder. Bravourös. Mutig. Entschlossen.

Aber das Schicksal meint es nicht gut mit dem Fuchs. Ein zweiter Fuchs taucht auf.

Jetzt jagen 2 Füchse den Hasen.

Der Hase kämpft weiter. Schließlich geht es um sein Leben.

Er kämpft und rennt. Und kämpft und rennt. Immer weiter.

Und jetzt, nach einer endlosen Jagd ohne Entkommen kann er nicht mehr.

Er gibt nicht auf. Aber er akzeptiert sein Schicksal. Nimmt es an.

Gibt sich hin. Legt sich auf den Boden und gibt seine Kehle für seine Jäger frei.

Die Welt ist unperfekt. Und ungerecht.

Mir sind Menschen und Politiker immer ein bisschen suspekt, die ständig über Gerechtigkeit reden.

Denn diese Welt ist nicht gerecht.
Vielleicht sollten wir das einfach akzeptieren?
Oder wir können noch weiter gehen: Die Ungerechtigkeit und Unperfektheit der Welt lieben lernen!?

Vielleicht kommen wir so der Welt und dem Leben näher.
Können eine tiefere Beziehung eingehen.
Intensiver leben.

 

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